Ergiebiger Regen führt zu Hochwasser

Am Montag und Dienstag schüttete es in der Ostschweiz wie aus Kübeln. Grund war eine Kaltfront die nur langsam aus Nordwesten die Sommerwärme vom Sonntag verdrängte. So lag die Grenze zwischen warmer und kalter Luft zwei Tage lang über unseren Köpfen, was für anhaltenden Regen sorgte.

Bis am Montagabend waren auch immer wieder Gewitter dabei. Leider hatte ich viel zu tun und die Fotoausbeute blieb sehr bescheiden:

Ein kleines Gewitter zieht am Montagnachmittag knapp an Zürich vorbei. Der Regenschleier „verschlingt“ die Hügel.

Die Gewitter waren in der Ostschweiz nicht besonders heftig. In Gachnang bei Frauenfeld schlug ein Blitz in eine Trafostation, was zu einem Brand und einem Stromausfall führte.

Am Dienstag gingen die Schauer in konstanteren, anhaltenden Regen über. Auch dabei schüttete es zeitweise kräftig. In der Nacht auf Mittwoch liess der Regen dann nach. Zwischen Sonntagabend und Mittwochmorgen kamen im Appenzellerland, Toggenburg, Rheintal und um den Walensee flächig 70 bis 90 mm Regen zusammen. Im Raum St. Gallen – Arbon, sowie am Alpstein wurden gar 90 bis 110 mm gemessen. In Mörschwil kamen in zwei Tagen 99 mm Niederschlag vom Himmel. Bisheriger Rekord war 83 mm Anfangs September 2017. Allerdings ist das mit Regenrekorden so eine Sache: 48 Stunden –  also zwei Tage Regen können, wenn es wie diese Woche um Mitternacht zu regnen beginnt, genau auf zwei Kalendertage verteilt werden. Hätte es aber von Sonntagmittag bis Dienstagmittag geregnet, wären es zwar ebenfalls 48 Stunde gewesen, der Regen hätte sich aber auf drei Kalendertage verteilt. Wie auch immer – gross waren die Regenmengen in der Region jedenfalls.

Die Wassermassen führten zu Hochwasser und Überschwemmungen am Rhein.

 

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