Extrem warmes Jahr verabschiedet sich mit markanter Kältewelle!

Das Jahr 2014 hat in der Schweiz das Potential, das wärmste der letzten 150 Jahre zu werden. Keinen einzigen Eistag (ganztags <0°C) gab es in Mörschwil. Nun gibt es zum Jahresende eine Überraschung, mit der wohl kaum jemand gerechnet hat.

In der Nacht auf Freitag sinkt die Temperatur auf etwa 1°C und ab und zu kann es leicht schneien. Wahrscheinlich wird es aber nicht weiss.

Am Samstag erreicht uns morgens eine Warmfront, die in der Westschweiz kräftige Schneefälle verursacht, tagsüber geht der Niederschlag aber rasch in Regen über. In der Ostschweiz schneit es wahrscheinlich nur leicht bis mässig, dafür kann die Warmluft nicht durchgreifen und der Schnee sollte bei maximal 2°C nicht in Regen übergehen. Bis am Samstagabend fallen etwa 8 Zentimeter Schnee, wobei die Temperatur langsam unter 0°C sinkt. Dazu weht ein kräftiger Südwestwind mit Böen zwischen 60 und 80 Km/h. Es kommt aber darauf an, ob der Wind die Kaltluft am Boden ausräumt oder nicht. Falls dies nicht geschieht, bleibt es unten eher ruhig.

Am Sonntag bleibt es ganztags winterlich kalt mit Temperaturen zwischen -4 und 0°C. Es fällt aber kaum noch Schnee. In der Nacht auf Montag werden aus Osten bis Nordosten eiskalte Luftmassen zu uns geführt und die Temperaturen sinken auf -6 bis -14°C! Auch tagsüber bleibt die Schweiz ein Gefrierschrank – wahrscheinlich wird es nicht wärmer als -5°C.

In der Nacht auf Dienstag gibt es nochmals 1 bis 5 Zentimeter Schnee, vielleicht auch mehr. Das Temperaturminimum bleibt bei eistkalten Werten um -10°C, und tagsüber bleibt es etwa wie am Montag.

Danach ist es unsicher. Wahrscheinlich bleibt es kalt, wobei es laut einem Wettermodell am Sylvestermorgen im Mittelland -17°C kalt sein soll, in der Region St.Gallen wird mit -22°C gerechnet. Naja, ehrlich gesagt glaube ich das nicht, aber möglich wäre es. Eine andere Berechnung des Modells kommt auf -13°C, das klingt realistischer. Dafür rechnet dieses Modell mit -20°C am Neujahrsmorgen, anscheinend scheint es kein Berechnungsfehler zu sein. Die meisten Prognosen erwarten -9°C, das ist aber immer noch sehr kalt.

Danach setzt sich zunehmend mildere Luft durch und wahrscheinlich werden die Temperaturen um den 5.Januar langsam wieder positiv. Allerdings rechnen einige Wettermodelle mit dem Fortbestand einer winterlichen, wenn auch weniger kalten Wetterlage.

Die erwarteten Minimuntemperaturen sind beinahe so tief wie bei der aussergewöhnlichen Kältewelle im Februar 2012. Es könnte sogar sein, dass die Werte unterboten werden.

 

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